Worauf sollte man beim Selbermachen von Babybrei besonders achten?
Neben den Zutaten sind Sauberkeit, Hygiene und die richtige Lagerung besonders wichtig.
Hygiene bei der Zubereitung
- Hände vor dem Kochen und nach dem Kontakt mit rohen Lebensmitteln gründlich mit Seife waschen.
- Obst und Gemüse sorgfältig waschen.
- Hygienisch einwandfreies Trinkwasser verwenden.
- Rohe und gegarte Lebensmittel getrennt aufbewahren und verarbeiten.
- Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier und Tiefkühl-Beeren immer ausreichend erhitzen. Die Speisen sollten dabei für mindestens 2 Minuten eine Kern-Temperatur von 70 °C erreichen.
Richtig lagern und aufbewahren
- Frisch zubereitete Speisen möglichst sofort verfüttern.
- Reste rasch abkühlen und portionsweise einfrieren.
- Die optimale Kühlschranktemperatur liegt zwischen 1 und 5 °C.
- Bei mindestens −18 °C sind eingefrorene Breie etwa bis zu 2 Monate haltbar.
- Bereits aufgetaute Speisen sollten nicht erneut eingefroren werden.
- Mehrmaliges Aufwärmen sollte vermieden werden.
Besonderheit bei nitratreichem Gemüse
Bei selbstgemachtem Brei aus Spinat oder Roter Rübe ist Vorsicht geboten. Diese Gemüsesorten enthalten natürlicherweise mehr Nitrat. Durch längere Lagerung oder wiederholtes Aufwärmen kann daraus vermehrt Nitrit entstehen. Solche Breie sollten daher möglichst frisch zubereitet, rasch verbraucht und nicht wiederholt aufgewärmt werden. Als Beikost eignen sie sich nur gelegentlich und nicht täglich.
Ab wann darf Rohkost gegeben werden?
Einführung von fester Nahrung.
Ab dem Beginn der Beikost kann man grundsätzlich Roh-Kost geben, solange sie die richtige Konsistenz hat. Es sollte langsam erfolgen, wenn man von flüssiger Nahrung (Mutter-Milch oder Pre-Nahrung) zur Bei-Kost wechselt. Als erste feste Nahrung eignen sich fein pürierte Lebensmittel, damit sich das Kind langsam an die neue Konsistenz gewöhnen kann. Um Lebensmittel mit fester Textur (z.B. Karotte, Fenchel) pürieren zu können, müssen sie zuerst gekocht werden. Andere Lebensmittel wie Äpfel oder Bananen können auch roh fein zerkleinert werden. Bei jedem neuen Lebensmittel sollte man darauf achten, ob es vom Kind vertragen wird.





