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Newsletter 09/2019
 

Projekt-Call Dialogveranstaltung Kinder- und Jugendverpflegung

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) und das Programmteam „Richtig essen von Anfang an!“ planen für die erste Hälfte des nächsten Jahres eine gemeinsame Dialogveranstaltung zum Thema Kinder- und Jugendverpflegung.

Mit dieser Veranstaltung soll die Schaffung gesundheitsförderlicher Verpflegungsangebote in den Settings Kinderbetreuungseinrichtung und Schule unterstützt werden: Die Relevanz eines gesundheitsförderlichen Nahrungsangebotes in diesen Settings soll verdeutlicht und die vorhandenen Empfehlungen bekannter gemacht werden. Mit dem Ziel, voneinander zu lernen, ist zudem ein sektorenübergreifender Wissensaustausch geplant.

Im Rahmen der Dialogveranstaltung werden daher Modellprojekte bzw. -maßnahmen präsentiert, die darauf ausgerichtet sind, zu einer gesundheitsförderlichen Verpflegung im Setting Kinderbetreuungseinrichtung und/oder Schule beizutragen. Diese werden vorab anhand von festgelegten Qualitätskriterien ausgewählt.

Wir laden Sie hiermit ein, Ihr(e) Projekt(e)/Maßnahme(n) einzureichen und im Falle einer Auswahl den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Dialogveranstaltung vorzustellen.

Nähere Informationen und wie Sie einreichen können finden Sie hier.


Veröffentlichung Empfehlung für das Mittagessen in Schulen und Checkliste Schulverpflegung

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Empfehlung der Nationalen Ernährungskommission (NEK) „Österreichische Empfehlung für das Mittagessen in Schulen“, die „Checkliste für die Schulverpflegung“ und die dazugehörige Begleitinformation „Umsetzung einer gesundheitsförderlichen Verpflegung in Schulen“ veröffentlicht wurden und diese zum Download zur Verfügung stehen.


Ab sofort Speiseeis im Online-Tool Lebensmittel unter der Lupe vergleichen!

Der Sommer ist fast vorbei, aber die Lust auf Eis bleibt! Eis ist aber nicht nur erfrischend, sondern kann auch zur Zucker- und Fettfalle werden. Je nach Produkt sind bis zu 28 % Fett und 35 % Zucker möglich.
Wie viel Zucker, Fett und Energie in Eis am Stiel & Co aus dem Supermarkt steckt, kann im Online-Tool Lebensmittel unter der Lupe ganz einfach abgerufen werden.


Zucker in Säuglings- und Kleinkindnahrungen – europaweite Studie der WHO

Mutter füttert lachendes Baby.

In Baby- und Kleinkindnahrung steckt oft viel Zucker. Das zeigt eine aktuelle Studie der World Health Organization (WHO), bei der rund 8.000 Produkte aus Geschäften in Wien, Budapest, Haifa und Sofia getestet wurden. Bei jedem 2. Produkt bestanden mehr als 30 % der enthaltenen Kalorien aus Zucker.
In vielen Lebensmitteln wie z. B. pürierten Breien aus Obst, Gemüse oder Milch ist von Natur aus Zucker enthalten. Bei rund einem Drittel der Produkte (30 %) war jedoch Zucker oder eine andere süßende Zutat wie Fruchtsaftkonzentrat zugesetzt. Besonders zuckerhaltig waren Getränke (wie Säfte, Tees) und Desserts sowie pürierte Breie aus Obst.
Wie viel Zucker in Säuglings- und Kleinkindnahrungen steckt, kann schnell und einfach im Online Tool Lebensmittel unter der Lupe abgerufen werden.


Auch Kinder können Diabetes haben!

Neuerkrankungen des Diabetes mellitus Typ 1
Die meisten Menschen verbinden die „Zuckerkrankheit“ Diabetes mit einem höheren Lebensalter, aber auch Kinder können betroffen sein! Bei dieser Altersgruppe gehört die „Zuckerkrankheit“ zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen. So erkranken österreichweit jährlich 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 0-18 Jahren an Diabetes mellitus Typ 1.

Früherkennung des Diabetes im Kindesalter
Während der Typ-2-Diabetes („Altersdiabetes“) durch einen ungesunden Lebensstil entsteht und mit Risikofaktoren wie Übergewicht, falscher Ernährung und zu wenig Bewegung verbunden ist, sind die Ursachen für Typ-1-Diabetes unbekannt. Dazu kommt, dass die Erkrankung meist sehr plötzlich ausbricht und die typischen Warnzeichen in der Bevölkerung nicht bekannt sind. Bei mehr als einem Drittel der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes kommt es daher beim Auftreten der Erkrankung zu einem Diabetischen Koma, welches die häufigste Todesursache bei Typ-1 Diabetes darstellt.
Die Sozialversicherungsträger haben es sich aufgrund dieser alarmierenden Fakten zum Ziel gesetzt über die Erkennung der frühen Warnzeichen aufzuklären: Müdigkeit, erhöhtes Durstempfinden, vermehrtes Wasserlassen und unbeabsichtigter Gewichtsverlust. Bei diesen Anzeichen sollte umgehend der Haus- oder Facharzt aufgesucht werden.

Weitere Informationen zu Diabetes mellitus Typ 1 finden Sie hier
Der Kurzfilm „Beinah zu spät“ ist hier abrufbar.

 
 
 
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