Reevaluation der Inhalte in „Mutter-Kind-Boxen“

Titelbild Ergebnisbericht Muki-Boxen

In Österreich erhalten Schwangere und Eltern nach der Geburt häufig kostenlose „Mutter-Kind-Boxen“. Diese Geschenke in verschiedenen Erscheinungsformen z.B. Box, Beutel, Kuvert oder Rucksack enthalten Produktproben, Werbung und/oder Informationsmaterialien. Diese Boxen sollen idealerweise nur Inhalte aufweisen, die den Empfehlungen der Nationalen Ernährungskommission (NEK) entsprechen („Unerwünschte Inhalte in Mutter-Kind-Boxen“), welche 2015 auf Basis der im Rahmen des Programms durchgeführten Markterhebung erarbeitet wurden.

In den verfügbaren „Mutter-Kind-Boxen“ sind jedoch zahlreiche unerwünschte Produktproben wie z.B.: Babyfläschchen, Schnuller, Stillhütchen etc. sowie Werbematerial von Säuglingsanfangs- und Folgenahrung, Schnullern, Babyfläschchen uvm. enthalten, die weder der NEK-Empfehlung noch dem „Internationalen Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen sowie allgemeine Konsumentenschutzaspekte nicht berücksichtigen.

Diese Inhalte der „Mutter-Kind-Boxen“ können negative Auswirkungen auf das Stillverhalten haben, was sich wiederum nachteilig auf die Kindergesundheit auswirken kann.
Den detaillierten Ergebnisbericht finden Sie hier.